Watermarble – So klappt es endlich!

How-To Watermarble

*Werbung/die verwendeten Farblacke wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt*

Watermarble ist ja wirklich so eine Sache für sich. Mir hat es schon immer super gefallen, aber klappen wollte es bei mir leider nie so richtig. Zu meinem Glück durfte ich dann aber die liebe Martha von yourdailynailart kennenlernen , die mich und die anderen Insta-Mädels aus Kassel in ihre Watermarble-Geheimnisse eingeweiht hat. Ihr könnt euch ihre Tipps und die verschiedenen Muster auf ihrer Instagram-Seite auch nochmal anschauen.

Die wichtigsten Tipps, die mir persönlich sehr weitergeholfen haben, um ein zumindest ein schönes Muster ins Gefäß zu bekommen, habe ich euch noch mal kurz aufgeschrieben:

  • ein kleines Gefäß für das Wasser verwenden (Schnapsglas), dadurch braucht man weniger Lack
  • Wasser sollte Zimmertemperatur haben, einfach das Glas mit dem Wasser eine Zeit lang stehen lassen
  • wichtig ist, dass sich der erste Tropfen gut ausbreitet, tut er das nicht einfach mal mit dem Zahnstocher oder dem Marbletool um den Rand des Gefäßes fahren
  • nicht alle Lacke eignen sich für ein Watermarble, sie sollten gut pigmentiert, relativ flüssig sein (Creme-Lacke funktionieren am Besten), einfach vorher mal ausprobieren
  • Zahnstocher/Tool beim Ziehen senkrecht zum Wasser halten und nicht zu tief eintauchen
  • Zahnstocher/Tool nach jedem Zug abwischen

Mit diesen Tipps ist es mir tatsächlich endlich gelungen ein schönes Muster ins Glas zu bekommen, allerdings ist mein Problem eher das Eintauchen des Fingers. 🙈 Egal was ich auch versucht habe, es bildeten sich bei mir immer an der gleichen Stelle große Blasen oder das Muster wurde total verschmiert und sah auf meinen Fingern am Ende doch nicht so schön aus, wie es vorher im Glas war. Deswegen habe ich einfach mal etwas anderes ausprobiert. Ich habe das mal auf Instagram bei @de_briz gesehen und damit komme ich wirklich super zurecht!

Watermarble so klappt es

Gestartet wird, wie bei jedem Watermarble, mit dem Tropfen ins Wasser. Vor einiger Zeit habe ich ein unfassbar tolles Neon–Marble bei clairestelle8 gesehen und wollte schon die ganze Zeit auch mal etwas Ähnliches machen. Daher habe ich hier für meine bunte Version Raw Me Green, Freedom, Bad Color und No Regrets von Kinetics verwendet. Dann habe ich mit dem Zahnstocher zweimal von innen nach außen gezogen. Dabei wirklich bis zum Rand gehen, so wird das Ganze fixiert. Als nächstes habe ich dann im Zickzack von links nach rechts bzw. rechts nach links gezogen. Hier allerdings nicht in den äußersten Ring, sondern erst den zweiten oder dritten Ring einstechen. Heraus kommt ein schönes, buntes Zick-Zack Muster, in das man jetzt normalerweise seinen Finger tauchen würde.

watermarble so klappt esStattdessen pustet man bei meiner Version vorsichtig ein bisschen auf das Muster, damit es etwas antrocknet, nimmt einen Stamper zur Hand und drückt ihn vorsichtig senkrecht von oben auf das komplette Muster. Also nur soweit, dass das Muster auf dem Stamper ist. (Bei meinem Eierbecher passt der Stamper von der Größe her perfekt drauf, falls ihr ein größeres Gefäß benutzt solltet ihr aufpassen den Stamper nicht zu weit ins Wasser zu tauchen, sondern wirklich nur das Kissen und eventuell überstehende Farbe im Wasser mit einem Wattepad entfernen bevor ihr den Stamper wieder entfernt.)

So hat man das Watermarble dann auf dem Stamper und lässt es einfach kurz trocknen. Das dauert nicht sehr lange, da es ja nur eine dünne Schicht Lack ist. Um das Muster zu stabilisieren lackiere ich dann einfach noch eine Schicht Klarlack drüber und lasse es wieder trocknen. Währenddessen kann man seine Nägel schon mal mit einer Schicht des hellsten Farblackes lackieren, oder einfach weitere Muster vorbereiten, wenn man mehrere Stamper hat.

So klappt Watermarble endlich auch bei mirZu guter Letzt muss man das Watermarble nur noch ein bisschen vom Stamper lösen, vor allem die Seiten und kann das Muster ganz einfach auf den noch leicht feuchten Lack auf dem Nagel stampen. Alles Überstehende kann man dann einfach mit einem Hufstäbchen oder etwas Ähnlichem abtrennen und fertig. Natürlich kommt am Ende, wie immer, noch eine Schicht Top Coat drauf. Na, was sagt ihr zu meinem kunterbunten Zick-Zack Marble?

Kinetics Freedom KollektionPuh das ist wirklich schwer zu erklären, muss ich zugeben, aber ich hoffe ihr konntet mir einigermaßen folgen. Ich werd aber wohl auch mal ein kleines Video dazu machen, da sieht man es immer besser, oder?

buntes WatermarbleIch mag das Ergebnis wirklich wahnsinnig gerne und bin einfach so froh, dass ich nun ohne großes Fluchen und Schreien zu meinem Watermarble komme. 😍

buntes nailart designDas alles klingt wahnsinnig langwierig, ich weiß, dauert aber tatsächlich nicht länger, als das klassische Watermarble und man spart sich die Sauerei.😁 Vielleicht konnte ich euch mit meiner Version des Watermarble ja ein bisschen helfen und falls ihr es mal ausprobiert, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir mal sagt ob ihr damit zurecht kommt.

Bis bald, Eure Lina 😘

  1. Antworten

    Wooow das sieht richtig toll aus! 😍 Mir sind oft die Kanten verschwommen, oder es wollte überhaupt gar nicht klappen. Das mit dem Stamper muss ich wirklich mal probieren 😁👌🏼

      • Lina
      • 19. Juli 2018
      Antworten

      Ja bei mir war das Muster jetzt eigentlich immer ganz schön aber ich konnte es einfach nicht ordentlich auf die Nägel übertragen. Mit dem Stamper klappt das jetzt endlich mal!😅 Sag mal Bescheid, wenn du es mal ausprobierst, ob es bei dir auch funktioniert!😘

  2. Antworten

    Das sieht wahnsinnig toll aus. Ich habe noch nie gemarbelt…weiß auch nicht, ob ich das jemals tue. Der Aufwand und die Sauerei…und die Lackverschwendung… 😀

      • Lina
      • 20. Juli 2018
      Antworten

      Ich danke dir vielmals! es dauert schon ein bisschen länger, aber das Ergebnis gefällt mir immer so gut. Wenn man ein kleines Gefäß nimmt hält sich der Lackver Rauch eigentlich in Grenzen. Hab hier für ein Muster 2 Tropfen pro Lack gebraucht, das geht schon. ☺️

  3. Antworten

    Also, das Marble ist ja schön, aber ich finde das mit dem Stamper echt umständlich^^
    Mit Luftblasen oder Verschmierungen habe ich eigentlich keine Probleme, ich denke, der Eintauchwinkel der Finger macht auch viel aus.
    Ich musste übrigens lachen bei dem Satz „Die Lacke sollten flüssig und cremig sein“….widerspricht sich das nicht ein bisschen? 😀

      • Lina
      • 20. Juli 2018
      Antworten

      Sei froh, dass es bei dir auch ohne Stamper funktioniert, bei mir haben unzählige Versuche und die unterschiedlichsten Eintauchwinkel leider nichts gebracht und die Blasen waren immer an der gleichen Stelle da!🙈 Da ist diese Technik für mich wirklich deutlich besser.
      Ja da hast du recht, da hab ich mich nicht so gut ausgedrückt, wird sofort geändert!☺️

Kommentar

Mein Instagram

Wer ist Lina?

Lina Lackiert

Nichts mehr verpassen

Schließe dich 35 anderen Abonnenten an

Folge mir via Bloglovin‘

Bloglovin'

Kategorien